Covid-19 & die Auswirkungen

Corona Tagebuch für Ferienhausvermieter

Zum neuesten Eintrag: Marktübersicht der letzten Tage
 

Das Corona Tagebuch aus Marketingsicht und die Folgen für Vermieter von Ferienhäuser und Ferienwohnungen

Erstveröffentlichung vom 10.03.2020. Die aktuellsten Updates  zu neuen Buchungen und Stornierungen, sowie der Marktentwicklung einzelner Vertriebskanäle, finden Sie jeweils am Ende der Seite.
Neuestes Update vom 19.10.2020 (Marktübersicht)



Wichtigstes Update vom 16.03.2020: Schlechte Nachrichten für unsere Channel Manager Kunden,  Airbnb storniert entgegen der vereinbarten Stornierungsrichtlinen, Aufenthalte ohne Erstattung für die Gastgeber von Ferienhäuser und Ferienwohnungen.
Wichtiges Update vom 10.05.2020: Google Adwords für unsere Kunden wieder aktiv.
Neu:  Spezielle, weitere Informationen für unsere Channel Manager - Kunden


Liebe Kunden und andere Vermieter von Ferienhäuser und Ferienwohnungen,
an dieser Stelle informieren wir Sie über unsere bisherigen Erfahrungen und die Buchungssituation seit dem Ausbruch der Corona Pandemie.
Im unteren Teil informieren wir Sie über die rechtliche Situation bei Stornierungen von Buchungen aufgrund des Coronavirus. Diese Informationen richten sich vornehmlich an unsere Kunden.

Seit rund 2 Wochen (Stand 10.03.2020) sprüren wir einen deutlichen Einbruch bei Anfragen und Buchungen für Ferienwohnungen und Ferienhäuser. Dabei ist ein deutlicher Unterschied zu verzeichnen zwischen der Vermarktung auf Buchungsportalen, also dem Channel Management und der Eigenvermarktung mittels Fullservice.
Die Buchungen aus Buchungsportalen wie Airbnb, Booking und anderen, gingen bei uns bis heute um ca. 45% und die Buchungen im Fullservice um ca. 28% 
(verglichen mit dem Vorjahreszeitraum) zurück. Wir spüren also eine sehr deutliche Verunsicherung in der Bevölkerung und dies ist auch nicht verwunderlich und wird sich, solange sich die Nachrichtenlage nicht entspannt, verstärkend fortsetzen. Wir gehen also eher davon aus, dass sich der Einbruch bei neuen Buchungen zunächst weiter versträken wird. 

Unsere Fullservice- Kunden sind im Vergeich zu Kunden die nur das Channel Managemant nutzen, zumindest im laufenden Jahr 2020, kaum betroffen, da sie in der Regel das Jahr fast ausgebucht haben.
Durchschnittlich haben unsere Fullservice Kunden heute 
(Stand 10.03.2020)  92,65 % des letztjährigen Umsatzes in 2020 durch vertraglich abgesicherte Buchungen bereits fest und müssen sich daher kaum Sorgen machen.

Beim Channel Manager sieht das leider ganz anders aus, da Gäste dort in der Regel kurzfristig buchen. Dort schlägt die Corona Pandemie leider voll durch.



Die rechtliche Situation bei Stornierungen aufgrund des Corona Virus:

1.) Buchungen für Ferienhäuser und Ferienwohnungen aus Buchungsportalen:

Rechtlich gesehen, kann ein Aufenthalt nur bei behördlich festgelegten Reiseverboten oder bei Vermietungsverboten kostenfrei storniert werden. Dabei ist alleine das Reiseziel ausschlaggebend. Bei Buchungsportalen wie Booking, Airbnb und anderen, sind Buchungen jedoch aus unserer Sicht nicht ganz so sicher. Buchungsportale nutzen oftmals ihre Marktmacht bis an die Grenzen aus. Wir werden sehen, wie sie dies bei der Corona Pandemie in Sachen Stornierungen handhaben werden. Wir sind da etwas pesimistisch. Sicher ist jedoch, dass jeder Gast seine Buchung auch ohne Angabe von Gründen stornieren kann und dann lediglich 50% des Reispreises bezahlen muss (von Portal zu Portal etwas unterschiedlich) , es sei denn, er storniert erst 13 Tage vor der Anreise oder noch später. Nur dann erhalten Sie 100% abzüglich der Provisionskosten.

2.) Buchungen für Ferienhäuser und Ferienwohnungen aus dem Fullservice:

Hier ist die rechtliche Situation wesentlich entspanter. Unsere Fullservicekunden haben mit ihren meist deutschen Gästen direkt einen Mietvertrag abgeschlossen und haben diesen Mietvertrag auch vom Gast unterschrieben vorliegen.
Hier gilt; eine kostenfreie Stornierung oder eine Stornierung mit Abschlägen kommt nur in Frage, wenn für das Gebiet des Gastgebers, ein offizielles Reiseverbot oder ein Vermietungsverbot für Ferienwohnungen oder Ferienhäuser ausgesprochen wurde. Selbst wenn ein Gast am Coronavirus erkrankt ist, kann er nicht kostenfrei stornieren, zumindest solange kein offizielles Reisverbot von staatlicher Seite verhängt wird. Sie erhalten bei einer Stornierung immer den gesamten Reisepreis, abzüglich Ihrer ersparten Kosten. Dies ist ein kleiner Anteil für Strom, Wasser und Abnutzung. Die hiesigen Gerichte gehen in der Regel von einem ersparten Kostenanteil bei Ferienhäuser und Ferienwohnungen in Höhe von 5 (eher selten) - 10% des Reisepreises aus.


Coronavirus und die Folgen, Update vom 11.03.2020:

Vereinzelt gehen nun auch Stornierungen von ausländischen Gästen bei uns ein, bisher jedoch nur für Buchungen die über Buchungsportale gebucht hatten, d. h. dies betrifft derzeit nur unsere Channel Manager Kunden die alleine auf Buchungsportale setzen.
Anfragen für kostenlose Stornierungen weisen wir derzeit ausnahmslos zurück. Somit kann der Großteil der betroffenen Kunden
  mit einem Anteil von 50% der Buchungssumme rechnen.
Falls Sie kostenlosen Stornierungen zustimmen möchten, melden Sie sich bitte bei uns.

Hinweis für unsere Fullservice Kunden:
Derzeit gleichen wir die niedrigere Buchungsrate bei Kunden, die Ihren Vorjahresumsatz noch nicht nicht ganz erreicht haben, durch mehr Werbung bei Google Ads, bzw. Adwords aus und versuchen so, Ihre Buchungsraten kostant zu halten. Wir haben Ihre von uns verwalteten  Werbekonten auch regional an die Ausbreitung des Coronavirus angepasst und werben für Sie derzeit nur noch in Gebieten, die noch nicht, bzw. kaum vom Coronavirus betroffen sind.
 


Coronavirus und die Folgen, Update vom 14.03.2020:

Die Stornierungen für unsere Kunden halten sich in Grenzen. Die Anzahl der neuen Buchungen die bei unseren Fullservicekunden eingehen, haben sich durch verstärkte Werbung wieder stabilisiert. Es gibt aber regionale Unterschiede. Der Bodenseeraum und Südfrankreich gehören zu den eher schwierigeren Gebieten, sowohl bei Stornierungen wie auch bei Neubuchungen.


Coronavirus und die Folgen, (Airbnb storniert ohne Nachfrage kostenfrei) Update vom 15.03.2020:

Wir haben die erste, wäre nach deutschem Recht vermietet worden, rechtswiedrige Stornierung aus Airbnb, ohne dass die vereinbarte Stornierungsrichtline eingehalten wurde.
Es wurde mitgeteilt:

"

Dein Gast Martina kann nicht mehr bei dir wohnen, da XXXXX(der Ort der Ferienimmobilie) von COVID-19 betroffen ist.

Dem Gast hat für die Buchung XXXXXXXXXX mit Beginn am 4. April 2020 eine vollständige Rückerstattung in Höhe von 944,00€ erhalten.


Der Gast hat die volle Summe zurückerhalten ohne jede Nachfrage bei uns oder dem Vermieter. Für die Region unseres Kunden besteht weder eine behördliche Warnung, noch sonst eine ähnliche Anordnung.
Unsere Befürchtung, dass sich die internationalen Buchungsportale mittels hundertseitenlangen Agb's, über deutsches Recht hinwegsetzen, bewahrheitet sich, jedoch derzeit nur  beim Buchungsportal Airbnb.

Unsere Empfehlung an unsere Channel Manager Kunden, für die wir ein Adwords - Konto betreiben:
Unseren Channel Manager - Kunden mit eigener Websiteund Adwords - Paket, empfehlen wir dringend, die Vermarktung auf Buchungsportalen auszusetzen und das Werbebudget für Google Adwords zu erhöhen. Damit wäre gewährleistet, dass zumindest keine neuen Buchungen aus den Portalen hinzukommen und weitere Buchungen auch tatsächlich sicher sind. Derzeit sollte ausschließlich auf die Eigenvermarktung nach deutschem Recht und auf deutsche Kunden gesetzt werden. Das betrifft auch unsere Kunden, die im Ausland eine Immobilie vermieten.
Bitte schreiben Sie uns eine Mail, wenn Sie Ihr Werbebudget erhöhen wollen oder das Adwords - Paket hinzu buchen möchten.
UnserenChannel Manager - Kunden mit Website bieten wir das Adwords Paketderzeit zum Sonderpreis und ohne feste Vertragslaufzeit an. So können Sie nach der Krise, wenn Sie das dann noch möchten, das Paket monatlich wieder kündigen.

Hinweis für unsere Adwords - Agentur und Fullservicekunden:
Wir haben Ihre Werbekonten weiter angepasst und differnziert : Die Werbung im Ausland haben wir zur Gänze eingestellt und bewerben derzeit nur Regionen, die wenig vom Corinavirus betroffen sind. Haben Sie das Paket Fullservice Plus mit Chanel Manager, müssen Sie sich keine Gedanken machen. Wir arbeiten derzeit, auch heute am Sonntag, mit Nachdruck an der Aussetzung der Buchungsmöglichkeiten über Buchungsportale. Bis zum kommenden Dienstag werden wir alle Konten entsprechend angepasst haben.


Coronavirus und die Folgen AIRBNB STORNIERT BUCHUNGEN ohne Erstattung für den Gastgeber weltweit, Update vom 16.03.2020, 11:00:

Nun ist es raus: Gäste können bei Airbnb, unabhängig von den Stornierungseinstellungen, bestimmte Buchungen kostenfrei stornieren:
Dies betrifft alle Buchungen weltweit, die am oder vor dem 14 März getätigt wurden. und zwischen dem 14 März und 4 April liegen.
Airbnb beruft sich dabei auf die "Richtlinen für besondere Umstände".
Bemerkenswert ist, dass diese Richtlinen am 15.03.2020 aktualisiert wurden. Um es klar zu sagen:
Hätten Sie eine Buchung, die nach deutschem Recht beurteilt wird, wäre das Vorgehen schlicht rechtswidrig.

Wir können derzeit das Channel Management niemenden mehr empfehlen.
Diese Krise zeigt eindeutig, dass die Vermarktung, alleine über Buchungsportale immense Risiken bedeutet und Gastgeber der Marktmacht hilflos ausgeliefert sind. Unsere Befürchtungen zu Beginn der Corona Krise, haben sich leider bestätigt.
Nach wie vor sind unsere Fullservicekunden hingegen in einer für die Zeit, extrem komfortablen Situation. Dort gehen sehr wenige Stornierungen ein und wenn, gilt deutsches Recht und die Gäste müssen den Aufenthalt bezahlen.

Unsere Meinung:

Die Regelungen nach deutschem Recht (BGB) sind optimal. In einer solchen Krise ist es nämlich für den einzelnen Gast, kein großes Problem, entweder anzureisen, oder aber die Kosten für seine Buchung vertragsgemäß zu bezahlen. Immerhin handelt es sich um einen vergleichsweisen kleinen Betrag. So geht kein Unternehmen in die Insolvenz.
Die Vorgehensweise von Airbnb hingegen, stürzt die Gastgeber in eine massive wirtschaftliche Krise. Gastgeber die nur über Buchungsportale vermarkten und die Eigenvermarktung  vernachlässigt haben, stehen für eine gewisse Zeit, vor einem Totalausfall und im schlimmsten Fall vor der Insolvenz.


Coronavirus und die Folgen, Booking.com hält sich an Stornierungsrichtlinen, Update vom 17.03.2020, 11:00:

Nachdem wir uns mit den eigenmächtigen Regelungen von Airbnb in Sachen Stornierungen und den Buchungsportalen auseinendergesetzt haben, können wir mitteilen, dass sich der größte Player, nämlich Booking.com bisher korrekt verhält und die vereinbarten Stornierungsrichtlinen einhält. Booking betrachtet die Lage sehr differnziert von Land zu Land und achtet auf die länderspezifischen behördlichen Anordnungen.


Erklärung der Bundeskanzlerin zu Reiseverboten:
Wie es aussieht, verhängen die Bundesländer kurzfristig ein Reiseverbot für die Dauer von 30 Tagen, auch für Inlandsreisen.
Wir werden die Anordnungen der Bundesländer abwarten müssen, wie diese genau aussehen.
Wir warten zudem derzeit auf die erste Einschätzung unseres Anwaltes zu der rechtlichen Situation in Sachen Stornierungen und berichten danach über dessen erste Einschätzung.
Wir gehen derzeit eher davon aus, dass Buchungen für Ferienhäuser und Ferienwohnungen in Deutschland, deren Anreisedatum innerhalb der noch festzulegenden 30 Tagen liegt, auf Grund von höherer Gewalt, kostenfrei storniert werden können.

 

Hinweis für unsere Fullservice- und Google - Adwordskunden:
Aufgrund der aktuellen Nachrichtenlage, setzen wir heute im Laufe des Tages alle Werbeaktivitäten für unsere Kunden aus.
Für eines unserer eigenen Testferienhäuser, werden wir weiterhin werben, um genau feststellen zu können, ab wann sich Ads für unsere Kunden wieder lohnen wird.

Wir sehen auch Chancen:
Es ist durchaus vorstellbar, dass in einigen Wochen die Buchungsraten für Ferienhäuser und Ferienwohnungen im Inland sehr stark ansteigen werden. Pauschalreisen können nämlich sehr weitreichend kostenfrei storniert werden und davon haben sehr viele Menschen regen Gebrauch gemacht.

Falls sich die Nachrichtenlage entspannt, gibt es kaum ein besseres Reiseziel, als ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung im Inland.

Coronavirus und die Folgen, Update Stornierungen bei Reiseverbot vom 17.03.2020, 15:10:
Aufgrund der gestrigen Ansprache von Bundeskanzlerin Merkel und der Ankündigung ein Reiseverbot auszusprechen, haben wir unsere Rechtsanwältin in Sachen Stornierungen konsultiert.

Ihrer Einschätzung nach ist es wie folgt:
Dies betrifft nur direkte Buchungen aus dem Fullservice und Buchungen die über die Website unserer Channel Manager Kunden gebucht wurden, also Buchungen nach deutschem Recht:

Derzeit besteht eine Reisewarnung, kein Reisverbot. Buchungen nach deutschem Recht sind deshalb nicht kostenfrei stornierbar.
Deshalb sollte jede Buchung die derzeit storniert wird, normal gehandhabt werden. Sobald ein Reiseverbot von den Bundesländer erlassen wird, ist es für die festgelegte Zeit, also derzeit geplanten 30 Tage höhere Gewalt und Buchungen für Ihr Ferienhaus oder Ferienwohnung können für diesen Zeitraum, kostenlos storniert werden.


Coronavirus und die Folgen, vom 18.03.2020, 20:45:

Liebe Kunden,
eigentlich sind Buchungen unser Geschäft, nun sind es leider Stornierungen.
Wir hatten heute genau eine neue Buchung und eine Vielzahl von Stornierungen. Bitte achten Sie auf die für Ihr Land und Bundsland zwischenzeitlich erlassenen Verbote in Sachen Tourismus. So ist es zwischenzeitlich in vielen Ländern verboten, Ferienimmobilien zu vermieten. Sie sollten deshalb die Aufenthalte entsprechend von sich aus stornieren.
Solange ein Verbot gültig ist, sollten Sie den Buchungsbetrag für Stornierungen zurückerstatten.
Bitte informieren Sie uns über die gewünschten Stornierungen.  Wir werden Sie zeitnah für Sie abarbeiten.


 

Coronavirus und die Folgen, vom 23.03.2020, 8:45:

Liebe Kunden,
in den letzten Tagen haben sich die Ereignisse überschlagen. Es gibt nun europaweit die verschiedensten Verbote, Ferienäuser und Ferienwohnungen zu vermieten. In Deutschland sind sie zunächst meist begrenzt, bis zunächst 19.04.2020. In Baden Württemberg ist die Verordnung unklar und fällt unter das Betretungsverbot, dass zum 15.06.2020 ausläuft.
Die letzten Tage, auch am Samstag und Sonntag, haben wir Stornierungen für Buchungen die im Verbotszeitraum liegen, am laufenden Band abgearbeitet und hunderte von Stornierungsanfragen beantwortet und Telefonate geführt. Wo immer es ging, haben wir Aufenthalte umgebucht. Für einige unserer Kunden, konnten wir so vereinzelt Rückzahlungen ausschließen und die Einbußen etwas strecken.

Spezifische Hinweise für Fullservicekunden:
Leider sind nun alle Buchungen, die in den Verbotszeitraum fallen verloren. Sie sind zumeist bereits storniert.
Alle Buchungen ab dem 19.04.2020 können in den meisten Bundesländer bisher nicht kostenfrei storniert werden und bestehen fort. Wir müssen hoffen, dass das Verbot nicht verlängert wird.

Spezifische Hinweise für unsere Channel Kunden:
Airbnb storniert weiterhin Aufenthalte kostenfrei ohne Nachfrage weltweit, auch solche die nicht in Verbotszeiträume fallen und negiert so die vereinbarten Stornobedingungen (wir berichteten) ebenso, wie deutsches Recht. In der Zwischenzeit hat sich herausgestellt, dass Airbnb die Richtlinen für besondere Umstände auf die sie sich dabei berufen, erst kurz vor der ersten Stornierungswelle in Kraft gesetzt hat. Somit gehören sie unserer Meinung nach, nicht zu den akzeptiereten Agb's. 

Booking hingegen verhält sich bis heute korrekt und storniert nur auf Nachfrage bei uns kostenfrei.
 


Coronavirus und die Folgen, vom 27.03.2020, 12:14:

Liebe Kunden,
die Stornierungswelle für unsere Kunden haben wir nahezu abgearbeitet. Etwa 15% der Aufenthalte die wir mittels Fullservice realisiert hatten, konnten wir auf einen anderen Termin verschieben. Fast ausnahmslos konnten unsere Kunden dabei die bereits bezahlte Anzahlung behalten.
Viele Gäste die Ostern gebucht hatten, hatten den Aufenthalt bereits voll bezahlt. Hier gelang uns ab und an, dass die Gesamtsumme nicht zurückbezahlt werden musste. An dieser Stelle bedanken wir uns ausdrücklich bei allen Gästen, für Ihre Solidarität.

Wie geht es weiter?
Nun müssen wir alle abwarten, ob das Verbot, Ferienhäuser und Ferienwohnungen vermieten zu dürfen, über den 19.04.2020 hinaus verlängert wird oder nicht. Wir selbst gehen derzeit eher davon aus, dass eine Verlängerung des Verbotes wahrscheinlich notwendig sein wird.

Gastgeber die innerhalb der nächsten 3 Monate in einen Liquiditätskrise geraten könnten, können einen stattlichen Zuschuss beantragen in Höhe von max. € 9.000,-. Dieser Zuschuss muss auch nicht zurückbezahlt werden und sollte beantragt werden, falls ein solcher Engpass zu erwarten ist. Einige unserer Kunden haben diesen Zuschuss beantragt. Da Gastgeber durch das staatliche Verbot derzeit gar keine Einnahmen mehr haben, denken wir, dass die Auszahlungen unkompliziert erfolgen.
Wir werden hier berichten, wie schnell solche Auszahlungen kommen werden.

 


Coronavirus und die Folgen, vom 30.03.2020, 10:14:

Liebe Kunden,
vereinzelt gehen bei unseren langjährigen Fullservicekunden, bei denen die Suchmaschinenoptimierung wirkt, wieder Buchungen ein.
Der mutigste Gast hat schon für Mai dieses Jahres neu gebucht. Der Großteil der neuen Buchungen der letzten Tage, betrifft jedoch das kommende Jahr 2021. Das derzeitige Buchungsaufkommen liegt bei ca. 8% des normalen Buchungsaufkommens, bezogen auf unsereFullservicekunden mit SEO.
Aus Buchungsportalen kommen hingegen bisher keinerlei Buchungen.


 


Coronavirus und die Folgen (Airbnb setzt noch einen drauf), vom 31.03.2020, 14:12:

Liebe Kunden,
wieder schlechte Nachrichten von Airbnb. Völlig ohne Rechtsgrundlage und entgegen dem deutschen Recht, verlängert Airbnb seine eigenmächtige Entscheidung, Aufenthalte entgegen den Stornierungsrichtlinien kostenfrei zu stornieren. 
Nun ist das bis 31.05.2020 für Gäste möglich. Wir sind auf die kommenden Sammelklagen sehr gespannt.
Unserer Meinung nach, hat Airbnb nun das letzte Vertrauen der Gastgeber verspielt.
Jeder sollte sich fragen, wieviel eine Buchung von Airbnb wert ist. Wir finden nichts.

An dieser Stelle ist erwähnenswert, dass sich Booking bisher in Sachen Stornierungen korrekt verhält.
 


Coronavirus und die Folgen (Stornowelle aus Airbnb), vom 03.04.2020, 14:02:

Liebe Kunden,
wir erleben eine weitere Lawine an Stornierungen von Airbnb. Derzeit werden Aufenthalte bis 31.05.2020 von Airbnb ohne Rechtsgrundlage, für den Gast kostenfrei storniert.
Airbnb ist sich offensichtlich seiner rechtswidrigen Handlungen bewusst geworden, reagiert aber nur halbherzig darauf.
Airbnb will  Gastgeber nun mit 25% der vereinbarten Stornierungsentschädigung aus eigenen Mittel entschädigen, ich meine abspeisen. Hier fehlen dann immer noch weitere 75% im Vergleich zur Stornierungsrichtline.
Es bleibt ein Rätsel, warum Airbnb rechtswidrig handelt und so ein imenses, finanzielles Risiko in Kauf nimmt.
Vermutlich ist das Portal schlicht nicht mehr in der Lage, die Krise ordentlich zu bewältigen.


Coronavirus und die Folgen vom 06.04.2020, 11:45:

Liebe Kunden,
während wir nach wie vor die zweite Stornierungswelle aus Airbnb für unsere Channel Manager Kunden abarbeiten, gehen vermehrt neue Buchungen für unsere Fullservicekunden ein, vornehmlich für den Herbst 2020 und für 2021. Dabei tut sich ein Bundesland hervor: Die meisten neuen Buchungen kommen derzeit aus Bayern.


Coronavirus und die Folgen vom 14.04.2020, 18:20:

Liebe Kunden,
die zweite Stornierungswelle aus Airbnb dauert unvermindert an. Es werden nach wie vor rechtswidrige Stornierungen bis weit in die Zukunft von Airbnb vollzogen. Wir empfehlen unseren Kunden, Ihre Inserate bei Airbnb von uns löschen zu lassen.  Es macht aus unserer Sicht meist keinen Sinn mehr, Airbnb zu nutzen. Lediglich für Unterkünfte in größeren Städten, ist Airbnb noch interessant, allerdings erst nachdem die Corona Pandemie gänzlich überwunden ist.
Sprechen Sie uns darauf an. Sie erreichen uns wie gewohnt unter 07655 / 333 333.


Hinweis für unsere Fullservicekunden:
Der Trend, dass wieder mehr gebucht wird, hält an. Die die Buchungsraten liegen bei runden 20% des Vorjahreszeitraumes.
Im Vergleich zu neuen Buchungen aus Buchungsportalen, sind die Buchungsraten allerdings ausgesprochen gut. Aus Buchungsportalen kommen schlicht keine neuen Buchungen mehr bei uns an. Dieser Vertriebskanal ist derzeit nicht mehr existent.
Auch Anfrageportale wie beispielsweise Traumferienwohnungen.de fallen derzeit immer noch fast aus.

 


Coronavirus und die Folgen vom 18.04.2020, 16:00:

Liebe Kunden,
leider ist das Vermieten weiterhin in den meisten Bundesländer nun bis zum 03.05.2020 verboten. Wir bitten unsere Kunden deshalb, uns zeitnah Listen zuzuschicken, mit den Buchungen, die wir für Sie stornieren sollen (kostenlos für den Gast).

Bitte teilen Sie uns zu jeder Buchung den Namen der Unterkunft, das Anreisedatum, Preis und das Portal mit, über das gebucht wurde. Für Buchungen, die über Ihre eigene Website realisiert wurden, benötigen wir den Hinweis „Website“ anstatt dem Portalnamen.
Bitte vergessen Sie in Ihrer Mail nicht den Hinweis, dass die Buchung storniert werden soll.

Am besten wäre es für Sie, wenn Sie uns die Aufenthalte kurzfristig (spätestens jedoch 4 Werktage vor Anreise) nur jeweils für die kommende Woche zusenden würden, da die Gutscheinlösung derzeit bei der EU zur Genehmigung liegt.
Wir gehen eher davon aus, dass sie Gesetz wird. Dies würde dann bedeuten, dass die Gäste zahlungspflichtig sind und Sie ihnen einen Gutschein ausstellen können. Deshalb ist es für Sie vermutlich sinnvoll, nicht gleich alle Aufenthalte bis zum 03.05.2020 zu stornieren.


 

Coronavirus und die Folgen (vermehrt neue Buchungen im Fullservice) vom 20.04.2020, 11:10:

Derzeit erhalten unsere Fullservicekunden vermehrt neue Buchungen für 2020 und 2021 und schließen so die letzten Buchungslücken für 2020. Wir sehen also Licht am Ende des Tunnels und gehen davon aus, dass sich die Situation nach dem Vermietungsverbot für unsere deutschen Kunden im Fullservice schnell entspannen wird. Es könnte durchaus sein, dass wir eine hohe Nachfrage nach Urlaub im eigenen Land erleben werden.

Anders sieht es leider für unsere Channel Manager  Kunden aus. Aus Buchungsportalen kommen nach wie vor, so gut wie keine Buchungen und Buchungsanfragen.
Allen unseren Channel Manager Kunden empfehlen wir an dieser Stelle dringend, eine Ergänzung mit Google Ads, bzw. Adwords.  Haben Sie einen Channel Manager mit eigener Website bei uns gebucht, bieten wir Ihnen auf die Option Google Ads einen Rabatt in Höhe von 80%. Die Mehrkosten belaufen sich also auf € 37,- pro Monat. Dieses Angebot müssen wir jedoch zeitlich bergrenzen, da wir nur begrenzte Kapazitäten haben.


Coronavirus und die Folgen (Buchbarkeit in Airbnb prinzipell ausgesetzt) vom 22.04.2020, 10:05:

Dieser Hinweis richtet sich nur an unsere Channel Manager - Kunden.
Liebe Kunden,
mit heutigem Datum haben wir die Vermarktung auf Airbnb für alle Kunden, die keine Stadtwohnung anbieten, eingestellt. Die Einstellungen werden nun innerhalb der nächsten 24 Stunden aktiv und Ihre Ferienhäuser und Ferienwohnungen sind dann auf Airbnb nicht mehr buchbar.
Gleichzeitig versuchen wir auf ausdrücklichen Wunsch, Buchungen aus Airbnb die in der Zukunft bis zum Ende der Sommerferien liegen, von unserer Seite aus zu stornieren, um die Zeiträume in anderen Vertriebskanlälen wieder buchbar zu machen.
Hintergund für diese Entscheidung ist der, dass Airbnb nach wie vor, Aufenthalte eigenmächtig storniert, die noch lange in der Zukunft liegen und von keinem Verbot betroffen sind. Dabei ignoriert Airbnb deutsches Recht ebenso, wie die vereinbarten Stornierungsrichtlinen.
Wir befürchten, dass so auch Sommerurlaube verloren gehen können. 

 


 
Coronavirus und die Folgen (Wochenstatistik im Fullservice + 157%, erste Ersatzbuchungen für Airbnb Stornos) vom 24.04.2020, 19:05:

 

Liebe Kunden,
wir haben die ersten Sommeraufenthalte die via Airbnb gebucht wurden, sicherheitshalber storniert und bereits via Fullservice erste Ersatzbuchungen für unsere Fullservicekunden, die auch einen Channel Manager einsetzen, realisiert. Unsere Idee, unsere Kunden vor weiteren eigenmächtigen Stornierungen von Airbnb zu schützen, zeigen erste, wenngleich auch kleine Erfolge.

Buchungsaufkommen allgemein, es tut sich einiges:
Neue Buchungen für den Sommer und Herbst 2020, aber auch für 2021 realisieren wir derzeit fast ausnahmslos über den Fullservice via SEO und Google Ads. Die Buchungszahl in diesem Segment hat sich in den letzten 7 Tagen mehr als verdoppelt. Im Vergleich zur Vorwoche, konnten wir eine Steigerung um 157% verzeichnen. Buchungen via Channel Manager, also aus Buchungsportalen hingegen, bleiben leider weiterhin aus.

Neuigkeiten (EU lehnt Gutscheinlösung ab):
Die EU Kommision hat die von der Bundesregierung beschlossene Gutscheinlösung abgeleht und so einen kleine Chance für uns Gastgeber vertan. Sie ist damit zwar noch nicht ganz vom Tisch, aber es sieht schlecht aus.

Wieviel Buchungen haben wir seit dem Vermietungsverbot, aufgrund der Covid-19 Pandemie stornieren müssen?
Diese Frage haben wir uns schon öfters gestellt und in den letzten Tagen erstmals nachgerechnet und eine Statistik mit Bruttoumsätzen erstellt.
Seit dem 17 März 2020, haben wir für unsere Kunden Aufenthalte im Wert von € 883.455,45 stornieren müssen, was uns bei jeder einzelnen Stornierung immer wieder auf's neue schmerzte.

 


Coronavirus und die Folgen (Buchungsaufkommen steigt weiter stark an) vom 28.04.2020, 15:35:

Liebe Kunden,
für eine weitere Wochenstatistik ist es noch zu früh. Dennoch möchten wir Ihnen mitteilen, dass sich in den letzten Tagen die Buchungsraten und Anfragen im Fullservice weiter stark erholen. Buchungen aus Buchungsportalen hingegen, bleiben leider nach wie vor aus.
Es scheint sich zu bewahrheiten, dass Urlaub im eigenen Land, zumal Ferienhaus- und Ferienwohnungsaufenthalte, in Zukunft stärker nachgefragt werden. Dabei sind Gastgeber, deren Ferienhäuser oder Ferienwohnungen in weitläufigen Naturlagen liegen, im Vorteil. Der seit Jahren im Trend liegende, naturnahe Urlaub, wird sich weiter verfestigen und deutlich beschleunigen. Wir gehen hier von einem rasanten Nachfrageschub in den nächsten Jahren aus.

Neues von der Bundesregierung:
Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung Bareiß, macht Hoffnung auf Sommerurlaube in Ferienwohnungen und Ferienhäuser. Danach kann er sich auch eine schrittweise Öffnung von Hotels vorstellen.
Wichtig an dieser Aussage ist, dass die Bundesregierung zwischen Ferienhäuser und Ferienwohnungen auf der einen und Hotels auf der anderen Seite offensichtlich nun doch anfängt zu differenzieren.
Das ist eine ausgesprochen gute Nachricht. Denn uns allen ist klar, dass ein Aufenthalt in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung im Hinblick auf die Covid-19 Pandemie, deutlich sicherer ist, als in einem Hotel. Unsere Befürchtungen, dass hier wie bisher auch, keine Differenzierung von der Politik stattfinden wird, haben sich also zunächst zerschlagen.


Coronavirus und die Folgen vom 07.05.2020, 16:40:

Liebe Kunden,
die Regierung hat sich auf einen neuen Plan verständigt. Leider sind die Öffnungspläne von Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedlich. Derzeit gibt es noch kaum veröffentlichte, neue Verordnungen. Prüfen Sie deshalb die für Ihr Bundesland neue Verordnung sobald sie veröffentlicht wurde und geben Sie uns gegebenefalls wie bisher, Ihre zu stornierenden Buchungen wöchentlich einmal durch, die wir aufgrund der jeweils aktuellen Vermietungsverboten für Sie stornieren sollen.

Sonstige Neuigkeiten:
Airbnb storniert weiterhin Aufenthalte für Gäste kostenlos, die von Verboten nicht betroffen sind.
Wie bereits berichtet, haben wir deshalb die Vermarktung für unsere Kunden, die keine Stadtwohnungen anbieten, auf Airbnb am 24.04.2020 gestoppt. Die neuesten Nachrichten von Airbnb kann man derzeit in der Presse lesen: Airbnb entläßt 2000 Mitarbeiter und hat den geplanten Börsengang abgesagt.

Neue Buchungen:
Das Buchungsaufkommen im Fullservice hat sich in den vergangenen 7 Tagen eingependelt. Ein weiterer Zuwachs war leider nicht zu verzeichnen.
Derzeit ist das Buchungsaufkommen, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, bei etwa 39%. Aus Buchungsportalen kommen nun sporadisch auch wieder die eine oder andere Buchung. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum liegen Neubuchungen aus Buchungsportalen aber lediglich bei runden 2%.


Coronavirus und die Folgen (rapider Anstieg an Neubuchungen, Adwords ab 10.02.2020 für unsere Kunden wieder aktiv) vom 10.05.2020, 12:09:

Liebe Kunden,
wir haben sehr gute Nachrichten für unsere Fullservicekunden. Das Buchungsaufkommen steigt rapide und ist nun eklatant höher als im Vergleichzeitraum des Vorjahres. Wir werden es in der kommenden Woche genau berechnen, schätzen aber, dass es um die 140% sind.
Bei vielen Kunden geht eine Buchung nach der anderen ein. Viele Buchungen sind für den Herbst und das nächste Jahr. Kunden die noch den ein oder anderen kurzfristigen Termin frei haben, füllen diese Lücken gerade ultraschnell. Was auch auffällt ist, dass unsere Angebote derzeit innerhalb weniger Minuten bis Stunden angenommen werden, also die Angebote sehr schnell bestätigt werden. Das haben wir so noch nie erlebt.

Seit heute bewerben wir Ihr Ferienhaus oder Ihre Ferienwohnung nun auch wieder mit Google Adwords, natürlich wie immer individuell, je nach der jeweiligen
Auslastung Ihres Ferienhauses oder Ihrer Ferienwohnung und regional, anhand unserer umfangreichen Datenbasis.

Im Channel Management, also bei Buchungen über Buchungsportale tut sich hingegen noch nicht viel, aber auch dort ist eine leichte Belebung zu spüren. Wir appelieren an alle unsere Channel Manager Kunden, so schnell als möglich mit uns Kontakt aufzunehmen, um Ihr Paket um Ads zu erweitern. Damit können Sie den Channel Manager krisensicherer machen und von der aktuell hohen Nachfrage ebenfalls profitieren.

 

Coronavirus und die Folgen (ungebrochen viele Neubuchungen im Fullservice) vom 11.05.2020, 16:50:

Liebe Kunden,
die Buchungswelle im Fullservice ist ungebrochen. Es ist schon eine ausgesprochen verrückte Zeit, die wir derzeit erleben. Vor runden zwei Wochen konnten wir uns kaum mehr retten vor Stornierungen und nun ist wieder das genaue Gegenteil an der Tagesordnung, wenn auch bisher nur in der Eigenvermarktung. Für unsere Fullservicekunden wickelen wir derzeit Buchungen am laufenden Band ab.

Wir sind in Anbetracht der schnellen Öffnungen die nun auf uns zurollen, etwas skeptisch, hoffen aber sehr, dass wir uns irren und nicht demnächst eine zweite Welle der Pandemie mit neuen Schließungen von Ferienhäuser und Ferienwohnungen auf uns zu rollt. Die wirtschaftlichen Schäden wären dann desaströs und es würde auch noch unsere Hochpreissaison treffen. Wir jedenfalls hätten es lieber gesehen, wenn die Politik etwas mehr auf Nummer sicher gegangen wäre. Nun auch große Freizeitsparks wie den Europapark schnell zu öffnen, empfinden wir als sehr mutig, hoffentlich nicht zu mutig.


Coronavirus und die Folgen (ungebrochen viele Neubuchungen im Fullservice) vom 18.05.2020, 11:20:

Liebe Kunden,
das Buchungsaufkommen über Buchungsportale ist nach wie vor ausgesprochen schwach und liegt bei runden 8% im Vergleich zum Vorjahr.
Viele unsererChannel Manager Kunden haben bereits Google Ads hinzugebucht und bekommen nun vermehrt Buchungen über die eigene Website. Dabei zeigt sich jedoch ein kleiner Nachteil des reinen Buchungssystems. Das Angebotssystem, dass wir im Fullservice nutzen, ist vermutlich effektiver, als das reine Buchungssystem des Channel Managers.

Das Buchungsaufkommen im Fullservice lag in der letzten Woche bei 128% im Vergleich zum Vergleichzeitraumes des Vorjahres. Wir erwarten bei uns jedoch eine Abschwächung, da unsere Fullservicekunden das Jahr in der Regel augebucht sind. Was nicht mehr frei ist, kann auch nicht mehr gebucht werden. Ein Beispiel.

In Baden Württemberg dürfen Ferienhäuser und Ferienwohnungen ab heute wieder vermietet werden, in Bayern ab dem 30,05.2020 usw.. Wir hoffen, dass uns keine zweite Welle der Corona Pandemie trifft. Falls sich die positive Entwicklung fortsetzt, sind unsere Fullservicekunden mit einem blauen Auge davongekommen. Die Erholung in Sachen Buchungsportale, bzw. bei unseren Channel Manager Kunden lässt leider noch auf sich warten, sodass wir dort nach wie vor skeptisch sein müssen. Dort würden sich jetzt auch Einträge in Anfrageportalen, wie beispielsweise, Traumferienwohnungen.de sicher lohnen. Gerne erledigen wir das für Sie. Sprechen Sie uns darauf an.


 

Coronavirus und die Folgen (weitere Verordnungen von Bayern und Baden Württemberg, ungebrochen viele Neubuchungen im Fullservice) vom 24.05.2020, 12:40:

 

Liebe Kunden,
es gibt neue Corona Verordnungen von den Ländern Bayern und Baden Württemberg:

Baden Württemberg:
Baden Württemberg hat gestern Abend eine weitere, einschlägige Corona Verordnung für die bevorstehenden Hotelöffnungen veröffentlicht. Sie gilt für Hotels und andere Beherbergungsbetriebe, nicht jedoch für Ferienwohnungen und Ferienhäuser.
Die Gültigkeit der neuen Corona Verordnung für Ferienhäuser und Ferienwohnungen wurde in § 1, Abs. 2 explizit ausgeschlossen.
Wir sind also von spezifischen Auflagen verschont geblieben. Die Kontaktverbote sind jedoch von den Gästen einzuhalten. Da das Verbot die Gäste und nicht die Gastgeber trifft, sind kostenlose Stornierungen von durch den Fullservice generierte Aufenthalte vollkommen ausgeschlossen und bei unseren Channel Manager - Kunden müssen bei einer Stornierung durch den Gast, 50% zurückerstattet werden. Dies hat jedoch nichts mit der Covid-19 Pandemie zu tun, sondern es greifen die normalen Stornobedingungen der Buchungsportale.

Bayern:
Bayern hat eine  Hygienekonzept  für die bevortshenden Hotel- und Ferienwohnungsöffnungen erlassen. Das Kontaktverbot trifft auch hier die Gäste und nicht die Gastgeber. Insofern sind aus unserer Sicht die Stornierungsbedingungen wie in Baden Württemberg anzusehen.
Bayern geht dennoch einen Schritt weiter und schreibt auch den Gastgebern von Ferienwohnungen und Ferienhäuser, weitergehende Regeln vor.
Ob noch eine weitere Verordnung auf dieses Konzept folgt, bleibt abzuwarten.

Aktuelles Buchungsaufkommen:
Das hohe Buchungsaufkommen im Fullservice  hält weiterhin an. Es liegt nach wie vor deutlich über dem Vorjahresniveau, sodass wir derzeit die Vermietpreise nach und nach vorsichtig anheben.

Für unsere Channel Manager Kunden hingegen gibt es leider noch keine Entwarnung. Das Buchungsaufkommen über Buchungsportale für Ferienwohnungen und Ferienhäuser ist weiterhin sehr gering. Stornierungen und neue Buchungen halten sich in etwa die Waage, wobei nach wie vor Airbnb das Portal ist, dass sich an keinerlei Landesrecht hält und weiterhin mit kostenlosen Stornierungen, entgegen der Stornierungsrichtlinien, agiert.


 


Coronavirus und die Folgen (ungebrochen viele Neubuchungen im Fullservice, Booking erholt sich) vom 27.05.2020, 12:25:

 

Liebe Kunden,
die Buchungsraten im Fullservice  sind weiter sehr hoch und übertreffen den Vorjahreszeitraum um mehr als das Doppelte. Nachdem Buchungen seit Ausbruch der Covid-19 Pandemie aus Buchungsportalen bisher fast ausblieben, stellen wir nun seit einigen Tagen eine deutliche Erholung, vornehmlich bei Booking fest. Wir schätzen die Buchungsarten gegenüber dem Vorjahr auf ca. 50 - 60%.
 

 


Coronavirus und die Folgen (ungebrochen viele Neubuchungen im Fullservice, Booking erholt sich weiter) vom 30.05.2020, 11:55:

Liebe Kunden,
das Buchungsaufkommen im Fullservice ist weiter ausgesprochen hoch und auch die Buchungsportale erholen sich weiter. Sie sind zwar noch nicht auf  Vorjahre
sniveau, aber der Trend ist vielversprechend.
Große Probleme haben jedoch noch unsere Kunden, die Stadtwohnungen vermieten. Dort ist die Nachfrage weiterhin ausgesprochen gering.
Gesucht werden vornehmlich Ferienhäuser und Wohnungen in weitläufigen Naturlagen. 


Coronavirus und die Folgen (Buchungsaufkommen im Fullservice weiter sehr hoch, Buchungsraten aus Booking zwar etwas erholt, jedoch zuletzt fallend und stagnierend auf niedrigem Niveau.).

Liebe Kunden,
die Krise scheint zunächst überwunden. Im Fullservice haben wir für die Jahreszeit eine extrem hohe Nachfrage. Jedoch sind die Buchungslücken bei unseren Kunden nahezu ausgebucht und so füllen wir derzeit vornehmlich das Jahr 2021.
Nachdem in der letzten Woche auch die Nachfrage aus Buchungsportalen endlich anstieg, verzeichnen wir seit ein paar Tagen wieder einen Rückgung und eine Stagnation auf niedrigem Niveau. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum liegt das Buchungsaufkommen aus Buchungsportalen bei runden 45%, im Fullservice bei 148%.

 

Coronavirus und die Folgen vom 10.06.2020, (Buchungsaufkommen im Fullservice weiter sehr hoch, Buchungsraten aus Buchungsportalen bei bescheidenen 39%).

Liebe Kunden,
die Buchungsraten im Fullservice haben sich noch etwas verbessert und liegen nun bei 152% des Vorjahresniveau.
Buchungsportale schwächeln weiter und die Buchungsraten sind wieder leicht zurückgegangen auf nun 39%.

 

Coronavirus und die Folgen vom 17.06.2020, (Buchungsaufkommen im Fullservice steitg auf über 200% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, Buchungsraten aus Buchungsportalen bei bescheidenen 45%).

Liebe Kunden,
die Buchungsraten im Fullservice haben sich noch einmal deutlich verbessert und liegen nun bei 243% des Vorjahresniveau. Mehrere Fullservicekunden haben Ihren Vorjahresumsatz in 2020 trotz großer Buchungslücken durch die Vermietungsverbote, bereits fast erreicht (durch abgesicherte Mietverträge für das Jahr 2020). Auch für das Jahr 2021 sind bereits ungewöhnlich viele Buchungen in den letzten eineinhalb Monaten abgeschlossen worden.
Buchungsportale schwächeln hingegen weiter, sind nun aber auf rund 45% des Vorjahresniveau wieder etwas angestigen.
Probleme bereiten nach wie vor Stadtwohnungen. Die Nachfrage hat ein wenig angezogen, ist aber immer noch ausgesprochen gering.


 


Coronavirus und die Folgen vom 24.06.2020, (Buchungsaufkommen im Fullservice besser denn je, Buchungsraten aus Buchungsportalen bei bescheidenen 39%, Anfrageportale stark im Aufwind).

Liebe Kunden,
die Buchungsraten im Fullservice  haben sich normalisiert, liegen aber immer noch deutlich über dem Vorjahresniveau.
Diese Zahlen von uns werden nun aber immer weniger 
repräsentativ , da unsere Fullservicekunden schlicht ausgebucht sind. Die eingehenden Buchungen sind überwiegend für das Jahr 2021.
Die Buchungsraten aus Buchungsportalen, sind weiterhin eher schlecht und liegen nun wieder bei 39% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Reine Anfrageportale sind aber ausgesprochen stark im Aufwind. Die Nachfage von dieser Seite wächst und ist im Vorjahresvergleich bei runden 165% (Vergleich von Anfragen). Hier ist aber zu berücksichtigen, dass wir für unsere Kunden in aller Regel, die Kalender leerer halten, als sie sind. Dies deshalb, da wir ja möglichst viele Besucher auf den Webseiten haben möchten.

 

Coronavirus und die Folgen vom 01.07.2020, (im Mai und Juni 2020, 267,57% mehr Buchungen im Fullservice als im Vergleichzeitraum 2019).

Liebe Kunden,
wir haben gerechnet und die Buchungsraten (Eingang neuer Buchungen für beliebige Zeiträume) unserer Kunden im Mai und Juni 2019 mit denen im Mai und Juni 2020 verglichen:

Fullservicekunden: + 267,57% mehr Buchungseingänge in 2020 als 2019
Channel Management Kunden: - 87,35%  weniger Buchgseingänge in 2020 als 2019

Zum Channel Managemant ist folgendes anzumerken:
Wir haben uns um die Verbesserung des Produkts in den letzten Monaten sehr bemüht und den Fokus auf alternative, zusätzliche Vermarktungsstrategien gelegt.
Unsere Channel Manager Bestandskunden haben bei uns die Möglichkeit das Paket Ads Agenturleistungen zum supergünstigen Preis von € 20,- pro Monat hin zuzubuchen und so vermehrt auch, ähnlich unserem Fullservice, auf die Eigenvermarktung zu setzen.
Darüber hinaus besteht nun auch die Möglichkeit, vermehrt Anfrageportale in die Vermarktung zu integrieren. Es gibt derzeit Anfrageportale, bei denen die Nachfrage extrem zugenommen hat. Diese Erweiterung bieten wir für € 39,- pro Monat an. Hinzu kommen dann noch die jährlichen Inseratskosten im jeweiligen Anfrageportal.
Wir erstellen dafür die Inserate und bearbeiten alle Anfragen für Sie zeitnah und zuverlässig, schreiben Buchungsbestätigungen und die Rechnungen an Ihre Gäste.
Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne umfassend, welche Erweiterung für Ihr Ferienhaus oder Ihre Ferienwohnungen die besten Erfolgsaussichten haben.


Coronavirus und die Folgen vom 24.07.2020.

Liebe Kunden,
seit dem letzten Eintrag ist einige Zeit vergangen. Die Buchungssituation hat sich normalisiert, wobei die Buchungen aus Buchungsportalen immer noch nicht den Vorjahreszeitraum erreicht haben.
Angesichts der schlechten Erfahrungen mit Airbnb in Sachen Stornierungen und dem Anstieg bei den Coronainfektionen, haben wir die Vermarktung bei Airbnb wieder gestoppt, jedoch nicht bei Stadtwohnungen.


 


Coronavirus und die Folgen vom 02.09.2020

Liebe Kunden,
es scheint so, als ob unsere Branche einer der wenigen Krisengewinner geworden ist. Die Ferienhäuser und Ferienwohnungen unserer Fullservicekunden sind längst ausgebucht, der Umsatzverlust durch die Vermietungsverbote wurde weitestgehend wieder aufgeholt. Fast alle unsere Fullservicekunden haben zum heutigen Datum den Vorjahresumsatz fast erreicht oder bereits überschritten. Dies bezieht sich auf vertraglich festgeschrieben Buchungen für das gesamte Jahr 2020, wobei alle Stornierungen natürlich herausgerechnet wurden.

Für das Jahr 2021 haben unsere Fullservicekunden im Vergleich zum Vorjahr weit überdurchschnittliche Belegungen in den Büchern. Im Durchschnitt ist das kommende Jahr bereits zu 56% belegt. Unsere Channel Manager Kunden, die infolge der Coronapandemie die Option Google Ads hinzugebucht haben, sind zu durchschnittlich 34% für das Jahr 2021 gebucht. Die Kunden die nicht reagiert haben, haben praktisch noch kaum Buchungen für 2021.

Gastgeber die Ferienwohnungen in Städten anbieten, sind von der Coronapandemie nach wie vor leider betroffen. Dort ist die Nachfrage immer noch sehr verhalten. Unserer Einschätzung nach, wird sich der Stadttourismus erst nach einer deutlichen Entspannung der Coronapandemie wieder erholen.
Ferienwohnungen in Städten die wir anbieten, verzeichneten im Monat August 2020 immer noch ein Minus von über 60% im Vergleich zum Vorjahr. 


Coronavirus und die Folgen vom 08.09.2020

 

Liebe Kunden,
während unsere Kunden die auf den Fullservice, also auf die Eigenvermarktung setzen, keinerlei Probleme mehr haben und fast restlos ausgebucht sind, erreichen uns immer noch recht weinige Buchungen aus Buchungsportalen.

Wie ernst die Lage dort ist, zeigen die heutigen Meldungen in den Medien.
Booking entläßt 25% ihrer Beschäftigten um überleben zu können. Das sind über 4000 Mitarbeiter.

Booking selbst schreibt heute am 08.09.2020 dazu folgendes:

"
Guten Tag,
COVID-19 hat verheerende Auswirkungen auf unsere Branche gehabt. Unsere Partner und wir haben erleben müssen, wie unser Buchungsvolumen stark reduziert wurde. Im August haben wir angekündigt, dass sich Booking.com umstrukturieren wird. Unsere Mitarbeiterzahl ist viel größer, als es der aktuellen Situation angemessen wäre und diese Situation wird sich wahrscheinlich für die absehbare Zukunft nicht ändern. Wir haben alles in unserer Macht Stehende getan, um Arbeitsplätze zu erhalten, aber wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir Änderungen vornehmen müssen, um sicherzustellen, dass wir sowohl unsere Kunden als auch unsere Partner in den kommenden Monaten und Jahren weiterhin unterstützen können.
Ab heute werden Mitarbeiter von Booking.com weltweit erfahren, ob sie persönlich betroffen sind. Dies wird in Übereinstimmung mit den örtlichen Gesetzen und Vorschriften der jeweiligen Länder geschehen."

Booking folgt damit Monate später dem zweitgrößten Player auf dem Markt, nämlich Airbnb. Airbnb musste diesen Schritt bereits im Mai 2020 gehen und reduzierte seine Mitarbeiterzahl damals ebenfalls um 25%. Bei Aibrnb betraf das runde 2000 Mitarbeiter.


 

Coronavirus und die Folgen vom 11.10.2020

Liebe Kunden,
leider sehen wir uns fast bundeseinheitlich nun einem Beherbergungsverbot ausgesetzt. An der Sinnhaftigkeit des Beherbergungsverbotes zweifeln nicht nur wir.  Wir müssen nun hoffen, dass die Politik reagiert und nachbessert.

Wir schätzen die Lage für Ferienhaus- und Ferienwohnungsvermieter derzeit als zunehmend kritisch ein. Heute leben runde 12% der deutschen Bevölkerung bereits in einem Risikogebiet und täglich kommen neue hinzu. Für Vermieter von Ferienhäuser und Ferienwohnungen, aber auch für alle anderen Beherbungsbetriebe, kann die aktuelle Entwicklung wirtschaftlich wieder schwierig werden.

Die rechtliche Situation in Sachen Stornierungenfür Gäste aus Risikogebieten, ist aber so unklar, wie sie nur sein kann. Letztendlich werden die Gerichte entscheiden, ob eine Stornierung kostenlos sein muss oder ab der Gast für den Schaden aufkommen muss.
Gäbe es nur ein Beherbergungsverbot, wäre der Sachverhalt eindeutig, kostenlose Stornierungen die Folge.
Da aber Gäste aus Risikogebieten in Ferienhäuser und Ferienwohnungen übernachten dürfen, die einen Test vorweisen können, kann man sicher auch argumentieren, dass eine Stornierung sich nach den Vorgaben des Gastgebers richten muss, denn der Gast hat auch eine Pflicht zur Schadensminderung. Er kann den Schaden aber nicht nur mindern, sondern ihn durch einen Coronatest vollständig abwenden.
Wir werden sehen wie sich die Rechtsprechung entwickelt.

Für unsere Kunden werden wir kostenlose Stornierungen nicht akzeptieren, es sei denn, der Gastgeber wünscht für seine Ferienhäuser oder Ferienwohnungen expliziet  eine andere Vorgehensweise. Melden Sie sich einfach bei uns, falls Sie kostenlosen Stornierungen zustimmen möchten.
 

Statusabfrage der aktuellen Risikogebiete nach Posleitzahlen.

In der Regel (von Bundesland zu Bundesland etwas unterschiedlich) dürfen Sie in Ihren  Ferienwohnungen und Ferienhäuser Gäste aus  Risikogebieten nur mit einem negativen Coronatest aufnehmen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Deshalb sollten Sie sich schon einige Tage vor Anreise informieren und Ihren Gast gegebenenfalls darauf aufmerksam machen, dass er einen Coronatest bei der Anreise vorweisen muss, der nicht älter als 48 Stunden ist.

Zur Statusabfrage der Covid 19 Risikogebiete nach Postleitzahlen


 

Aktuellster Eintrag, Coronavirus und die Folgen vom 15.10.2020 (Gerichte stoppen Beherbungsverbote)

In Sachen Beherbungsverbot überschlagen sich die Ereignisse:
Nachdem die Kanzlerrunde gestern das Beherbungsverbot weder aufhob, noch einheitlich regelte, hat heute Nachmittag der Verwaltungsgerichtshof  Mannheim das Beherbergungsverbot in Baden Württemberg außer Kraft gesetzt.

Sicher hat das Urteil mittelfristig auch Signalwirkung auf die übrigen Bundesländer.

Wichtiger Nachtrag vom 15.10.20, 16:13:
Auch in Niedersachsen wurde soeben das Beherbergungsverbot, dort vom Oberverwaltungsgericht, gekippt.


Wichtiger Nachtrag vom 15.10.20, 16:50:
Sachsens Landesregierung setzt Beherbergungsverbot aus.



Text aus https://verwaltungsgerichtshof-baden-wuerttemberg.justiz-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Medien/Corona-Verordnung_+Beherbergungsverbot+wegen+Unverhaeltnismaessigkeit+ausser+Vollzug+gesetzt/?LISTPAGE=1213200

Corona-Verordnung: Beherbergungsverbot wegen Unverhältnismäßigkeit außer Vollzug gesetzt

Datum: 15.10.2020

Kurzbeschreibung: Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat mit Beschluss von heute einem Eilantrag gegen das baden-württembergische Beherbergungsverbot für Gäste aus deutschen Regionen, in denen die 7-Tage-Inzidenz von 50 neu gemeldeten SARS-CoV-2-Fällen pro 100.000 Einwohner überschritten wurde, stattgegeben.

§ 2 Abs. 1 der Corona-Verordnung Beherbergungsverbot des Wirtschafts- und Sozialministeriums vom 15. Juli 2020 (in der ab 29. August 2020 geltenden Fassung) untersagt die Beherbergung von Gästen, die sich in einem Land-, Stadtkreis oder einer kreisfreien Stadt innerhalb der Bundesrepublik Deutschland aufgehalten oder darin ihren Wohnsitz haben, in dem der Schwellenwert von 50 neu gemeldeten SARS-CoV-2-Fällen pro 100.000 Einwohner in den vorangehenden sieben Tagen (7-Tage-Inzidenz) überschritten wurde. Die Verordnung sieht eine Ausnahme von diesem Beherbergungsverbot vor, wenn die Gäste einen negativen Coronatest vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist (§ 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3, § 3 CoronaVO Beherbergungsverbot).

Die Antragsteller haben für die Zeit vom 16. Oktober 2020 bis zum 23. Oktober 2020 einen Urlaubsaufenthalt im Landkreis Ravensburg gebucht. Am 10. Oktober 2020 wurde im Kreis Recklinghausen, in dem die Antragsteller wohnen, die 7-Tage-Inzidenz von 50 neu gemeldeten Sars-CoV-22 Fällen pro 100.000 Einwohner überschritten. Sie wenden sich gegen das Beherbergungsverbot und tragen vor, dieses mache den Aufenthalt in der gebuchten Unterkunft - die über 2.000 € gekostet habe - unmöglich und sei daher unverhältnismäßig und willkürlich. Die Möglichkeit zur Vorlage eines negativen Coronatests diskriminiere Gäste aus Regionen mit schlechten Testkapazitäten und Familien. Es sei bei vorangehenden Testungen in der Familie nie gelungen, das Testergebnis innerhalb von weniger als 72 Stunden zu erlangen. Weiterhin müsse der Test privat bezahlt werden und belaste die Antragsteller mit ihren drei Kindern mit Gesamtkosten von 774,55 € (154,91 € pro Test) erheblich.

Die Landesregierung (Antragsgegner) ist dem Antrag entgegengetreten. Das Beherbergungsverbot sei verhältnismäßig. Zahlreiche Ferienregionen, unter anderem in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern hätten im Hinblick auf die Eindämmung des Infektionsgeschehens in der jüngeren Vergangenheit sehr gute Erfahrungen mit Reisebeschränkungen gemacht. Angesichts von mehr als 5.000 nachgewiesenen Neuinfektionen pro Tag sei aktuell nicht die Zeit, Beschränkungen zurückzunehmen.

Der 1. Senat des VGH hat dem Antrag stattgegeben und §§ 2 und 3 der CoronaVO Beherbergungsverbot mit sofortiger Wirkung vorläufig außer Vollzug gesetzt. Zur Begründung führt er aus: Das Beherbergungsverbot greife in unverhältnismäßiger Weise in das Grundrecht auf Freizügigkeit aus Art. 11 Abs. 1 GG ein und sei daher voraussichtlich verfassungswidrig. Eingriffszweck und Eingriffsintensität stünden nicht in einem angemessenen Verhältnis zueinander. Der Antragsgegner verfolge mit der Eindämmung der Pandemie den Schutz von hochrangigen Rechtsgütern. Die Vorschrift diene dazu, Gefahren für das Leben und die körperliche Unversehrtheit einer potenziell großen Zahl von Menschen abzuwehren und die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems in Deutschland durch die Verlangsamung des Infektionsgeschehens sicherzustellen.

Jedoch habe der Antragsgegner bereits nicht dargelegt, dass im Zusammenhang mit der Beherbergung ein besonders hohes Infektionsrisiko bestehe, dem mit so drastischen Maßnahmen begegnet werden müsste. Derzeit seien trotz steigender Fallzahlen in Deutschland keine Ausbruchsgeschehen in Beherbergungsbetrieben bekannt. Vielmehr sei aktueller „Treiber“ der Pandemie das Feiern in größeren Gruppen oder der Aufenthalt in Bereichen, wo die Abstands- und Hygieneregeln aufgrund räumlicher Enge, z.B. in der Schule oder in verschiedenen Wohnsituationen (z.B. Pflegeheimen oder Flüchtlingsunterkünften) nicht eingehalten würden. Die Landesregierung sei verpflichtet, fortlaufend und differenziert zu prüfen, ob konkrete Grundrechtseingriffe auch weiterhin zumutbar seien und ob das Gesamtkonzept von Beschränkungen und Lockerungen noch in sich stimmig und tragbar sei. Bis auf Clubs und Discotheken seien sämtliche Geschäfte, Freizeit- und Sporteinrichtungen, Gaststätten, Bars und Vergnügungsstätten wieder - wenn auch mit Schutzvorkehrungen - geöffnet. Dass gerade Beherbergungsbetriebe, in denen nicht zwangsläufig eine große Zahl fremder Menschen aufeinanderträfen, sondern Gäste in abgeschlossenen Räumlichkeiten ggf. mit einer überschaubaren Personenanzahl übernachteten und deren Kontaktdaten hinterlegt seien, davon ausgenommen würden, erschließe sich nicht.

Es sei den Antragstellern nicht zumutbar, sich auf die Möglichkeit verweisen zu lassen, negative Coronatests vorzulegen. Nach derzeitiger Sachlage erscheine es nicht hinreichend gewährleistet, dass ein solcher Test von Reisenden überhaupt so kurzfristig erlangt werden könne. Schon aus rein organisatorischer Sicht sei fraglich, ob dieses enge Zeitfenster, in dem eine Abstrichentnahme durch medizinisches Fachpersonal, der Transport der Proben ins Labor sowie die Übermittlung des Ergebnisses und schließlich das Erscheinen des Gastes im Beherbergungsbetrieb stattfinden müsse, überhaupt eingehalten werden könne.

Der Beschluss ist unanfechtbar (Az. 1 S 3156/20)."

 


Coronavirus und die Folgen vom 16.10.2020

Auch unsere Kunden in Bayern mit Ferienhäuser und Ferienwohnungen können aufatmen.

Nach den aktuellen Gerichtsentscheidungen, lässt auch Bayern das umstrittene Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Hotspots heute auslaufen.
Das teilte die Landesregierung mit. Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern hingegen bleiben dabei.

Bayern verabschiedet sich vom Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Hotspots - zumindest vorerst. Die Regelung laufe heute aus und die Landesregierung verzichte auf eine Verlängerung der Vorschrift, so Staatskanzleichef Florian Herrmann zur Nachrichtenagentur dpa: "Wir belassen es dabei."

Neuigkeiten zur aktuellen Marktlage:

Buchungen aus Buchungsportalen wie Airbnb und Booking sind in den letzten Tagen rasant zurückgegangen und tendieren mittleweile wieder gegen 0.

 


Coronavirus und die Folgen vom 17.10.2020

Auch unsere Kunden in Brandenburg können aufatmen.

Nach der aktuellen Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes gilt nun auch in Brandenburg kein Beherbergungsverbot mehr.
 





Aktuellster Eintrag , 
Coronavirus und die Folgen
vom 19.10.2020

Neuigkeiten zur aktuellen Marktlage:

Wie bereits berichtet, tendieren Buchungen aus Buchungsportalen wie Airbnb und Booking in den letzten Tagen  wieder gegen 0.
Im Fullservice hingegen können wir nach wie vor recht hohe Anfrage- und Buchungsraten erzielen.
 


Schützen Sie sich in die Zukunft vor der Marktmacht der Buchungsportale und setzen Sie auf die Eigenvermarktung. Unser Fullservice hat sich in der Krise bestens bewährt. Trotz einem dreimonatigen Vermietungsverbot, haben unsere Fullservicekunden fast ausnahmslos, den Umsatz aus 2019 im Jahr 2020 schon heute durch von uns festgelegte  Preisanpassungen (Stand 27.09.2020) übertroffen. Zudem sind die Ferienhäuser und Ferienwohnungen für das kommende Jahr 2021 ausergewöhnlich gut gebucht. 
Lesen Sie mehr darüber.

Für unsere Kunden, die den  Channel Manager  gebucht haben, haben wir eine Erweiterung und ein neues Produkpaket geschaffen.
Mit Hilfe von Google Ads, bzw. Adwords als Erweiterung und einem Buchungssystem auf der eigenen Website, können Sie Ihre Ferienwohnung oder Ihr Ferienhaus ganz gezielt und rechtssicher selbst vermarkten. So wird nun auch der Channel Manager für die Zukunft krisensicherer und Sie können vom steigenden Buchungsaufkommen in der Eigenvermarktung schon jetzt profitieren.
Für die Zukunft nach der Krise, sichert es Ihnen, bei entsprechedem Werbebudget, eine wesentlich höhere Auslastung und geringere Provisionskosten als bisher.


 

Hinweise:
Alle Angaben ohne Gewähr. Die angegebenen Buchungsraten und Auslastungszahlen beziehen sich nur auf unsere Kunden und sind daher nict
repräsentativ.